Archiv der Kategorie: Allgemein

75 Jahre Potsdamer Konferenz – Höchste Zeit für Neubesinnung auf Entspannung und friedliche Zusammenarbeit

1945 stand Potsdam im Zentrum des Weltgeschehens: Vom 17. Juli bis zum 2. August legten die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs bedeutende Grundsteine für eine friedlichere Weltordnung. Obwohl sich bereits der Kalte Krieg zwischen Ost und West ankündigte, gelang es damals doch, neue Wege zu gehen. Heute, 75 Jahre danach, steht die Welt erneut vor enormen friedenspolitischen Herausforderungen: Militäreinsätze, Völkerrechtsbrüche und Hochrüstung sind an der Tagesordnung – und Leid, Flucht, Rassismus und Zerstörung von Lebensräumen die fürchterlichen Folgen.
Aus diesem Anlass soll ein starkes Signal für Frieden und Zusammenarbeit zwischen den Staaten gesendet werden. Wie eine Neubesinnung auf den Geist von Potsdam aussehen könnte und Entspannung und gegenseitiges Verstehen heute wiederzuerlangen wären, diskutieren hochkarätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Tagung „75 Jahre Potsdamer Konferenz – Höchste Zeit für Neubesinnung auf Entspannung und friedliche Zusammenarbeit“:

Diese Tagung findet am 29. August 2020 um 13:30 Uhr im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam, nahe Cecilienhof statt.

Mit Grußworten des russischen Botschafters Sergei Jurjewitsch Netschajew und von Matthias Platzeck eröffnet die Veranstaltung. Für die Tagung mit Vorträgen und Podiumsgesprächen werden hochkarätige Gäste, darunter Prof. Peter Brandt (Sohn Willy Brandts, Historiker, Fernuni Hagen), Daniela Dahn (Buchautorin, Journalistin), Prof. Gabriele Krone-Schmalz (ehemalige ARD-Korrespondentin, Journalistin), Albrecht Müller (ehemaliger Planungschef im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt, Helmut Schmidt, Herausgeber der NachdenkSeiten), Dr. Alexander Neu, Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin und weitere erwartet.

Die Veranstaltung wird über einen Live Stream bei weltnetz.tv übertragen und aufgezeichnet.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen sind nur wenige Teilnehmer zugelassen.

Interessenten werden gebeten sich mit Name, Telefonnummer, E-Mail-Anschrift, ggf. Institution

(bis 21.08.20) anzumelden unter corneliagottschalk@gmx.de


Vielen Dank unseren aufstehen-Freunden aus Potsdam für die Bereitstellung des Flyers und der Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung.
Die Gruppe ist erreichbar über die E-Mail Adresse: potsdam@aufstehen-brandenburg.de

Erste Bundeskonferenz der Ortsgruppen der Sammlungsbewegung ‚Aufstehen’

Rund 50 Aktivisten der Sammlungsbewegung „Aufstehen“ aus 13 Bundesländern haben am Wochenende über die künftige Organisation der bundesweiten Arbeit beraten und zu gemeinsamen politischen Initiativen aufgerufen. Die Mitglieder von insgesamt 30 Ortsgruppen unterstrichen die Dringlichkeit einer umgehenden Überwindung der Startprobleme der Bewegung, die 2018 von zahlreichen Prominenten aus Politik und Kultur gegründet worden war.

„Die Konferenz fand in einer ausgesprochen konstruktiven Atmosphäre statt, und die Teilnehmenden waren sich einig, dass ‚Aufstehen’ als eine das fortschrittliche gesellschaftliche Spektrum einende, überparteiliche Sammlungsbewegung dringender benötigt wird denn je“, sagte Georg Wackenhut von der Ortsgruppe Ludwigsburg in Baden-Württemberg.

Die überwiegende Zahl der ‚Aufstehen’-Ortsgruppen kam zu der Video-Konferenz zusammen, um eine größere bundesweite Sichtbarkeit zu erzielen und ihre künftigen Aktivitäten besser zu koordinieren. „In letzter Zeit war es um ‚Aufstehen’ in der bundesweiten Wahrnehmung ruhig geworden“, räumte Michael Bode von der Ortsgruppe Potsdam, Brandenburg, ein. In manchen Medien sei „Aufstehen“ schon für tot erklärt worden, so Bode weiter: „Es fehlte an einer nachhaltigen bundesweiten Vernetzung der vielfältigen Einzelaktivitäten der Ortsgruppen. Dennoch habe es eine Reihe von Aktivitäten gegeben, etwa zu den inzwischen vom Bundesverfassungsgericht gekippten Sanktionsmaßnahmen gegen Hartz-4-Bezieher, Mahnwachen im ganzen Bundesgebiet gegen die Verfolgung des Journalisten Julian Assange sowie vielfältige Aktionen gegen das NATO-Großmanöver „Defender 2020“.

„Am 19. Juli 2020 wird es eine Folgekonferenz geben, in der konkrete Beschlüsse zur demokratischen Vernetzung der Ortsgruppen zu einer schlagkräftigen Bewegung gefasst werden sollen“, so Wackenhut: „Mit ‚Aufstehen’ ist weiter zu rechnen.“

Das Initiatoren-Team ist erreichbar unter der E-Mail-Adresse info@aufstehen-basis.de

15. Juni 2020

1. Bundesweites Vernetzungstreffen der aufstehen-Ortsgruppen

Am 14. Juni 2020, 16:00 Uhr findet das 1. Bundesweite Vernetzungstreffen der aufstehen-Ortsgruppen (als Videokonferenz) statt.

Ziel dieses Treffens ist, alle die sich den zentralen Themen des Gründungsaufrufs verbunden fühlen und aufgestanden sind, zu vernetzen um demokratisch gebündelte Kraft zu bilden.

Unsere Bewegung macht aus, dass

  • jede und jeder Einzelne von uns der Bewegung ein Gesicht gibt,
  • in Gruppen nach Lösungen gesucht und Überzeugungsarbeit vor Ort geleistet wird,
  • wir auf lokale und bundesweite Probleme aufmerksam machen,
  • und unsere Gruppen autonom agieren und selbst entscheiden, in welcher Weise sie die bundesweiten Kampagnen unterstützen.

Weil die Herausforderungen vielschichtig sind und vieles lokal nicht gelöst werden kann ist es wichtig, sich auch bundesweit Gehör zu verschaffen. Dass kann unsere Bewegung aber erst dann, wenn wir  bundesweit als politisch integrativ wirkendes Kraftzentrum wahrgenommen werden.

Um dies zu erreichen sind alle Gruppen aufgerufen, beim geplanten Vernetzungstreffen teilzunehmen und nach Wegen zu  suchen, wie  eine gelingende interne Kommunikation aufgebaut und wie die Entscheidungsfindung gestaltet werden können.

Macht mit und gestaltet gemeinsam!

Die Verbrecher vor Gericht – den Whistleblower Freiheit und Schutz!

Julian Assange ist weiter in einem britischen Gefängnis in Haft und ist dort nach Aussage des UN-Sonderberichterstatters für Folter, Nils Melzer, schon „über einen langen Zeitraum psychologischer Folter“ ausgesetzt.

Die Bundesregierung sieht nach wie vor tatenlos zu und hat Melzers Bericht nicht einmal zur Kenntnis genommen. Offensichtlich versucht man sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Assange wurde in den Räumen der ecuadorianischen Botschaft in London durch die britische Polizei am 12. April 2019 verhaftet. Seither ist er in Isolationshaft und gesundheitlich mittlerweile schwer angeschlagen.

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Abrüsten statt Aufrüsten!

Für eine friedliche und solidarische Welt – ohne Militär, Rüstungsindustrie und Abschiebungen!

Der diesjährige Ostermarsch in Stuttgart startet am Samstag, den 20. April um zwei vor Zwölf in der Lautenschlagerstraße (gegenüber Hauptbahnhof)

Aufruf des Netzwerk Friedenskooperative:

Seit Jahren erleben wir eine aggressiver werdende internationale Politik. Sie ist gekennzeichnet durch die Androhung und Verhängung von Sanktionen gegen sich missliebig verhaltende Länder, durch offen betriebenen und unterstützten „regime change“, durch mehr oder weniger offene Bewaffnung und militärische Unterstützung von Söldnermilizen. In Syrien, im Irak, in Afghanistan, in Mali, im Sudan, im Jemen und anderswo werden derzeit militärische Konflikte ausgetragen und grausame Kriege geführt mit Beteiligung der Bundeswehr und mit deutschen Waffenexporten. Insgesamt ist die Bundeswehr an über 15 Auslandseinsätzen beteiligt. Diese Politik verursacht ein unbeschreibliches Leiden der betroffenen Zivilbevölkerung und führt zu immer größeren Fluchtbewegungen.

Gleichzeitig erleben wir mitten in Europa einen gewaltigen Truppenaufmarsch der NATO in Richtung der russischen Grenze. Die NATO hat seit dem Ende des Kalten Krieges insgesamt 13 osteuropäische Länder aufgenommen. Eine spezielle schnelle Eingreiftruppe für Osteuropa wurde aufgestellt, deren offiziell sogenannte „Speerspitze“ von der Bundeswehr befehligt wird. Ein neu eingerichtetes Logistikkommando in Ulm soll schnelle Truppentransporte an die russische Grenze ermöglichen. Verbunden ist diese Politik mit einer dramatischen Erhöhung der Rüstungsausgaben und einem milliardenschweren militärischen Beschaffungsprogramm.

Einen Höhepunkt dieser Konfrontationspolitik bildet die Kündigung des INF-Vertrages. Damit droht wie 1983 wieder die Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen in Europa und der Irrsinn eines vermeintlich auf Europa begrenzbaren atomaren Krieges.

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